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Die Carlyle-Expedition ist benannt nach ihrem Leiter, Mr. Roger Carlyle - einem sensationell reichen Playboy, der aufgrund seiner Exzesse der Liebling der New Yorker Klatschpresse war. Die Expedition bricht am 05. April 1919 an Bord des britischen Dampfschiffs Imperial Standard nach Southampton auf. In England betreibt die Expedition unter der Leitung der Penhew-Stiftung zunächst "einige Nachforschungen", ehe sie sich schließlich nach Ägypten einschifft.


Im Mai 1919 trifft die Expedition in Ägypten ein. Die wichtigsten Teilnehmer:

  • Sir Aubrey Penhew: Ägyptologe, zweiter Leiter. Verantwortlich für die Ausgrabungen.
  • Dr. Robert Huston: Arzt, Psychologe, Freudianer. Möchte parallel Forschungen über antike Piktogramme betreiben.
  • Jack Brady: Intimus von Carlye, "Mädchen für alles".
  • M'weru: Angeblich eine Geliebte Carlyles, welche ihn überhaupt erst zu der Expedition überredet haben soll, um ihn dann in Ägypten sitzen zu lassen - so behauptet es zumindest Steven McNair.


Über die Ziele der Expedition ist im Vorfeld wenig bekannt, die Expeditionsteilnehmer halten sich mit diesbezüglichen Äußerungen auffällig zurück. Wir konnten nach und nach herausfinden, daß die Expedition versucht, mehr über die 3. Dynastie des Alten Reiches zu erfahren. Sie beginnt ihre Grabungen in Gizeh, verlagert die Grabungsstätte jedoch recht bald nach Dahschur.

Mitte Juni 1919 kommen Gerüchte über einen besonderen Fund auf. Die Expedition läßt keine fremden Besucher mehr auf die Grabungsstätte und dementiert diese Gerüchte.

Anfang Juli 1919 bricht die Expedition dann nach Kenia auf, angeblich, um sich auf Safari von den Strapazen der Grabungen und der Hitze des Wüstensandes zu erholen. Kurz vor dem Aufbruch scheinen Roger Carlyle und Hypatia Masters erkrankt zu sein. In New Yorker Zeitungsberichten ist von den "Folgen eines kürzlich erlittenen Sonnenstichs" die Rede.

Am 03. August 1919 verläßt die Expedition Nairobi zu - so die offizielle Erklärung - einer Fotosafari. New Yorker Zeitungen spekulieren jedoch, daß die Expedition in Wahrheit auf der Suche nach alten biblischen Schätzen, vielleicht sogar dem Schatz Salomons sei. Berichten zufolge wollen Carlyle und seine Gruppe das Great Rift Valley nordwestlich von Nairobi erkunden. Von diesem Ausflug kehren sie nie wieder zurück.

Am 11. Mai 1920 trifft Erica Carlyle in Begleitung ihrer Freundin Victoria Post im Hafen von Mombasa ein, um selbst Nachforschungen über den Verbleib ihres Bruders anzustellen. Verschiedenen Kikuju-Berichten zufolge soll es in der Nähe des Aberdare-Waldes zu einem Massaker an bislang unbekannten Weißen gekommen sein. Man findet schließlich verschiedene verborgene Gräber mit den Überresten von fast zwei Dutzend Expeditionsteilnehmern und Trägern. Feindliche Nandi-Stämme werden für die Morde verantwortlich gemacht. Die Leichen des Führungsteams der Expedition bleiben verschwunden.

Am 19. Juni 1920 werden fünf Nandi-Stammesangehörige als Rädelsführer des Massakers an der Carlyle-Expedition hingerichtet.



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