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Von diesem Sarkophag ist in einem Ritualtext in dem Buch "De vermis mysteriis" die Rede. Der Text beschäftigt sich mit der Beschwörung des 999-Gestaltigen, dort heißt es: "Er lebt in einem Gebilde aus eingefrorenem Sonnenlichte, einem Sarkophag, wie er schon dem Reich der schlangenhaften Valusier bekannt war."

Wir haben einen kleinen hölzernen Sarkophag zusammen mit einem Tagebuch von Dr. Merriweather erhalten. In diesem Tagebuch aus dem Jahr 1881 ist die Rede davon, dass der Sarkophag einen Bernstein in der Form eines Tausendfüßlers enthielt. Bei der Geisterbeschwörung der Gruppe um Merriweather am 21.03.1882 verschwindet dieser Bernstein.

Der Sarkophag - vermutlich eine Nachbildung, wie der Ägyptologe Dr. J. Miller (London) behauptet - weist auf dem Deckel ägyptische Hieroplyphen auf, die uns der Wissenschaftler zu Teilen übersetzen konnte:

"Sucher nach Weisheit, Diener (Sohn?) von Yugr (Yoag?) Sethneth, Erlöser der Menschen (Sklaven?) des Wassers, Träger des Geistes von Nar-Loth-hotep, Kind des Thoth, Sucher nach Weisheit."

Dr. Miller wies uns darauf hin, dass diese Übersetzung durchaus fehlerhaft sein könnte. Dort, wo er die Hieroglyphen mit Silben übersetzte, könne auch ein ihm unbekanntes Wort stehen.

Auch im Innendeckel des Sarkophags finden sich Hieroglyphen, die jedoch nicht ägyptischen Ursprungs sind und die uns Dr. Miller nicht übersetzen kann. Er verweist uns an Jean De Montronde (Paris, Sorbonne), einem Spezialisten für die Maya-Kultur, da ihn die Schriftzeichen entfernt an die der Maya erinnern.

Wir schreiben De Montronde einen Brief, in welchem wir die Hieroglyphen sorgsam abzeichnen. Seine Antwort ist leider enttäuschend: Auch er kann diese Zeichen nicht lesen, räumt jedoch ein, dass sie den Schriftzeichen der Maya sehr ähneln. De Montronde ist der Meinung, dass jemand diese Hieroglyphen zu einer Art Geheimschrift umfunktioniert habe, indem er die Schriftzeichen der Maya zwar nutzt, aber so abwandelt, dass sie ihre eigentliche Bedeutung verlieren.

Anmerkung von Laina: Was, wenn diese Schriftzeichen nicht abgewandelt wurden - sondern eine Vorstufe der uns bekannten Maya-Schrift darstellen? Wenn also die Vorfahren der Maya diese Schrift nutzten, und die Hieroglyphen der Maya eigentlich eine Weiterentwicklung dieser uralten Zeichen sind? Dann könnte es sich doch um Schriftzeichen des Kontinents Mu handeln, vorausgesetzt, der Archäologe Augustus Le Plongeon hätte mit seiner Theorie Recht...

Anmerkung von Falk: Ich weiss es ganz genau! Nar-Loth-hotep kann nur der 999-Gestaltige sein. Darüber hinaus muss Yugr oder Yoag der gelbe König sein.

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